W on air: Die Wahl im Radio

Am 22. September 2013 steht die nächste Bundestagswahl an. Vermeintliche Politikverdrossenheit hin oder her – auch die Radios müssen über die Wahl berichten. Die Bundeszentrale für Politische Bildung stellt dazu ein umfassendes Paket für die Sender zur Verfügung, das sie in Zusammenarbeit mit Thomas Röhr und Jörg Wenzel vom journalistenbüro röhr:wenzel in Berlin erstellt hat.

Logo von W on AIRDas Kit besteht aus dem Reader „W on air“, in dem es auf gut 170 Seiten viele Tipps für eine „pfiffige“ On-air-Promotion gibt und das in den nächsten Wochen erscheint. Hier gibt es schon mal die Version von 2009.

Der Wahlknigge beantwortet die Frage, ob Oma als Telefonjoker in der Wahlkabine dienen darf. Und nach der Lektüre des Wahlglossars von A wie Abgeordnete bis Z wie Zweitstimme sollte jeder in jeder politischen Diskussion eine gute Figur machen können.

Auf DVD gibt es außerdem einen ganzen Schwung Audios für Radiomacher: Promis wie Peter Kloeppel oder Joko Winterscheidt rufen dazu auf, zur Wahl zu gehen. Als Experte erklärt Bundeswahlleiter Roderich Egeler zum Beispiel, dass ein Smiley nicht als Kreuz gilt.

Im Workshop zu „W on air“ ging es darum, die Berichterstattung über Wahlen für den Hörer attraktiver zu gestalten. Zwei Teams haben Ideen für Sendungskonzepte entwickelt, die mit wenig Aufwand auf vielen Wellen laufen könnten: „Dein erstes Date im Wahllokal“ richtet sich an Erstwähler, „Der Parteien-Bohrer“ will im Auftrag des Hörers die Parteien unter die Lupe nehmen.

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